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Beim Treffen der Gemeinschaften Charles de Foucauld vom 27.-30.12.2017 trafen sich circa 100 Mitglieder und Interessierte an der Geistlichen Familie zum Thema "Auf schwankendem Boden – Christen und Muslime suchen Schritte in die Zukunft" im  Haus Venusberg in Bonn. 

Hier einige Stimmen von TeilnehmerInnen:

Margreth Gaissmaier, Frauengemeinschaft Charles de Foucauld:
Zuerst ein herzliches Dankeschön an das Vorbereitungs- und Organisationsteam für Inhalt, Referenten und Ablauf der Tagung!!! Das Thema: „Auf schwankendem Boden – Christen und Muslime suchen Schritte in die Zukunft“ hat mich von Anfang an angesprochen. Und ich wurde nicht enttäuscht... (hier der vollständige Artikel)

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Andreas Knapp, Kl.Br. vom Evangelium:
Ich hatte mich schon lange auf das große Treffen auf dem Venusberg gefreut und bin dort wieder reich beschenkt worden. Dankbar bin ich vor allem für die Begegnung mit Muslimen, die eine offene Deutung des Koran vertreten und sich für Toleranz und Religionsfreiheit einsetzen. Sie brauchen Wohlwollen und Unterstützung - damit nicht die einseitige Darstellung des Islam die Oberhand bekommt. Und damit neue Lese- und Lebensarten des Islam heranwachsen können, die in den muslimischen Ländern keine Chance haben.
Neben diesen wichtigen Impulsen bin ich dankbar für die Buntheit in unserer Familie der Gemeinschaften von Charles de Foucauld, die auch im bunten Abend zum Ausdruck kam.
Zugleich war zu spüren, was uns in dieser Verschiedenheit verbindet: Die Bedeutung von Nazaret als Schlüssel, um uns Jesus zu nähern, um Stille und Anbetung zu pflegen und um die Vision von einer einfachen, nazarenischen Kirche weiterzutragen. Ich freue mich schon wieder auf das nächste Mal!

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Hülya Ceylan aus Duisburg/Marxloh, Referentin:
Über die Anfrage von Kleinem Bruder Wolfgang Köhler war ich sehr überrascht. Ich sollte vor  über 100 Personen im Dezember 2017 das Projekt ALMAN vorstellen. Sofort schaute ich in meinem Kalender und sah, dass es terminlich möglich ist und sagte spontan zu.
Beim „Familientreffen“ der Gemeinschaften Charles de  Foucauld sollte ich mein Projekt vorstellen. Als Referenten waren wir insgesamt 3 Muslime. 
Ich wurde mehrmals gefragt, ob ich mich wohl fühle unter so vielen Christen.  Ich kann nur sagen, dass ich mich  zwei Tage in den Gemeinschaften Charles de Foucauld wie in einer Familie gefühlt habe.
Sehr interessierte freundliche Menschen, mit viel Humor, die einen gemeinsamen Ansatz verfolgen.
Der Glaube an den gemeinsamen Gott. In den Gesprächskreisen  haben wir festgehalten, dass der Glaube zum Glauben spricht.
Für mich war es eine sehr besondere Erfahrung und Begegnung, unsere christlichen Freunde  aus den unterschiedlichen Regionen kennenzulernen.

Susanne Mertens, Gast:
Mitgenommen von zwei „alten Hasen“ erreichten wir am 27.12. so gegen 17 Uhr den Venusberg. Ich war gespannt auf die Menschen, denen ich begegnen würde und auf das Zusammentreffen mit Familie Idriz. Sowohl im privaten als auch im schulischen Kontext begegne ich immer wieder muslimischen Flüchtlingen und Mitbürgern und konnte dabei sehr wunderbare Erfahrungen machen; ebenso waren einige Erfahrungen sehr zwiespältig. Und ich freute mich auf eine mal ganz andere Zeit „zwischen den Jahren“... (hier der vollständige Artikel)

Reinhard Neumair, Priestergemeinschaft Jesus Caritas:
Es war sehr schön und anregend. Besonders die Auswahl der Referenten verdient ein besonderes Lob.
Alle drei waren hervorragend vorbereitet und haben wertvolle Einblicke gegeben in die islamische Lebenswelt.
Sie sind aus meiner Sicht ganz wichtige Brückenbauer und konnten auch bei mir dazu beitragen, manche Vorurteile zurecht zu rücken.
Bemerkenswert war für mich das Selbstbewusstsein der beiden islamischen Frauen.
Ansonsten waren für mich die Gespräche mit den anderen Teilnehmern gut und bereichernd.
Als recht gelungen empfand ich die Vorstellung der Gruppen am Anfang ….
Als besonderes Highlight erwies sich mal wieder der Bunte Abend. Toll, wie viele Talente in unseren Reihen vorhanden sind. Für mich war aber auch schön, dass kein Druck entsteht, dass jeder etwas beitragen muss.
Alles in allem also ein gelungenes Treffen mit wichtigen Impulsen, die horizonterweiternd wirkten.
Vielen Dank allen, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren!!

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Aus der Sicht einer 82-Jährigen (Hildegard Gerhards, Gemeinschaft Charles de Foucauld):
Für mich war es das entspannteste Familientreffen, das ich je erlebt habe. Die Zeit meines Mitwirkens beim kreativen Nachmittag, schön für mich, aber doch aufregend, war vorbei. Ich brauchte nur noch an mein Mitbringsel für den 1. Abend zu denken.
Mir tat in der Seele wohl, unter Glaubenden zu sein und die Foucauld‘sche Spiritualität zu atmen, gemeinsam zu singen und zu beten. Weiterhin war es eine große Freude für mich, viele meiner Foucauldfreunde und –freundinnen wieder zu sehen, zu erzählen und zuzuhören, auch zu staunen. Es wurden so viele Erinnerungen wach an frühere Familientreffen, an Nazaretzeiten,  Jahresversammlungen usw. Vermisst habe ich die „Münchner Weiblichkeit“.
Sollte dieses Treffen 2017 mein letztes gewesen sein, dann bin ich sehr dankbar, dass ich dabei war.

venusberg 2017 erster abend k

Barbara Luzia, Postulantin der Kleinen Schwestern Jesu:
Als Postulantin der Kleinen Schwestern Jesu war mir zwar bewusst, dass ich bei meinem Eintritt auf einen Schlag eine ganze Menge Schwestern bekommen würde; neu entdecken durfte ich in diesen gemeinsamen Tagen allerdings, dass da noch eine ganze Großfamilie im Hintergrund sein würde ... (hier der vollständige Artikel)